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HIT NEWS 08.2019 - Kommt die nächste Krise?

   Durch Handelsstreit und Wirtschaftsabschwung könnte eine Wirt­schaftskrise kommen? Die  Notenbanken wollen dagegensteuern. Sie überlegen, die Zinsen zu senken. Das hilft den Schuldenländern in der EU wie z.B. Italien, bedeutet jedoch politische Geldumver­teilung von Nord nach Süd.

   Erst Griechenland, Spanien und Portugal - und jetzt Italien. Da für die Schuldenländer die Zinsen günstiger sind, brauchen Sie auch nicht so viele Zinsen bezahlen und erzielen daher Einsparungen im Haushalt. Tatsächlich ist eine Zins­senkung jedoch eher nicht reali­stisch. Wenn die Zinsen fallen, werden auch die meisten Kredite billiger. Das motiviert wiederum die Investoren zum Investieren. Diese stecken Ihr Geld sehr gerne in Immobilien. Es werden Woh­nungen und Häuser gekauft. Da­durch beginnen jedoch auch die Preise zu steigen.

   Die Gefahr einer Immobilienblase ist in unser Regi­on nach wie vor nicht in Sicht. So­lange Wohnungen in Wien deut­lich teurer als bei uns sind, werden ­immer Leute aus Wien und auch aus dem Ausland kommen, um bei uns Immobilien zu erwerben. Die Interessenten sind jedoch kri­tischer geworden, und es wird nicht mehr alles gekauft. Auch von Mietern werden zunehmend die höherwertigen Objekte ge­sucht.

   Immobilen sind das moderne Sparbuch der Investoren. Daher gilt noch immer „Grundbuch statt Sparbuch!“

(JK)